Wetterstation


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Familie Kuhlmann

Die Wetterstation, die ich seit Ende 2005 in Betrieb habe, ist von der Firma ELV und hat die Bezeichnung WS 2500.

Sie kann folgende Wetterdaten messen: Temperatur, Feuchte, Luftdruck, Windgeschwindigkeit- und Richtung sowie Regenmenge. Leider eben nur die Regenmenge, da der Messtrichter nicht beheizt ist und somit nur Wasser in flüssiger Form messen kann. Die einzelnen Sensoren sind im Garten verteilt und übertragen ihre Daten alle 3 Minuten per Funk an die Empfangsstation.

Die Empfangsstation hat ein Display, auf dem alle Wetterdaten abgelesen werden können, sowie ein integriertes Computerinterface, mit dem die Daten viertelstündlich auf den PC übertragen und mittels spezieller Software aufbereitet werden. Das Interface kann zudem die Daten für etwa 10 Tage speichern, danach werden die jeweils älteren gelöscht.




Display WS 2500




Natürlich kann die Messgenauigkeit nicht mit den "offiziellen" Wetterstationen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) oder Kachelmanns Wetterdienst Meteomedia konkurrieren, da dort ein viel größerer technischer Aufwand getrieben wird. Um nämlich Wetterdaten international vergleichbar zu machen, ist die Messung genormt. So wird z.B. die Temperatur in 2 Meter Höhe in einer sogenannten "Wetterhütte" gemessen, in der das Thermometer zwar gut durchlüftet aber vor jeglicher direkter Wärmestrahlung geschützt ist. Der Wind wird normalerweise in 10 Metern Höhe über dem Erdboden gemessen.
Der Temperatursensor ist in einer selbstgebastelten "Wetterhütte" (natürlich auch in 2 Metern Höhe) untergebracht, die aber wesentlich kleiner als das Original ist und daher bei starker Sonneneinstrahlung und Windstille im Hochsommer geringfügig zu hohe Temperaturen anzeigen kann.
Der Regenmesser besteht aus einem Trichter mit einem kleinen Loch im Boden. Durch dieses Loch tropft das Regenwasser auf das eine Ende einer Wippe, bis ein genau bestimmtes Gewicht erreicht ist. Dann kippt dieses Ende der Wippe herunter, entleert das Wasser nach unten und das Spiel beginnt erneut mit dem anderen Ende. Am Mittelteil ist ein Magnet angebracht, der bei jedem Kippvorgang an einem gegenüberliegenden Reedkontakt einen Impuls auslöst. Aus der Anzahl der Impulse errechnet die Elektronik dann die Regenmenge pro Quadratmeter.




Temperatursensor in Wetterhütte
Der Temperatur- und Feuchtesensor in der "Wetterhütte"



Temperatur- und Feuchtesensor




Auch der Windmesser (bestehend aus einem Schalenkreuzanemometer für die Windgeschwindigkeit und einer Richtungsfahne) befindet sich nicht in 10 Metern Höhe. In der Software ist jedoch ein Korrekturwert eingebaut, der rechnerisch die richtige Windgeschwindigkeit ausgibt. Der Windmesser befindet sich etwa 6,50m über Grund. Aus technischen Gründen können keine Spitzengeschwindigkeiten (Böen) angegeben werden, sondern nur ein über 10 Minuten gemessener Mittelwert.



Windmesser
Der Windmesser
Regenmesser
Der Regenmesser



Die von der Wetterstation ausgegebene "Vorhersage" ist natürlich mit Vorsicht zu genießen, da sie sich nur aus den letzten Daten errechnet. Für die kommenden 24 Stunden liegt diese Vorhersage jedoch oft nicht so ganz falsch.
Denn Merke: Wettervorhersage ist ein aufwändiges und schwieriges Geschäft!!






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